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SpringMeeting – Was macht oikos aus?

23 March 2016 | Neuigkeiten | Climate Change, Consumption, Corporate Governance, Economics, Education, Entrepreneurship

SpringMeeting    - Was macht oikos aus?

Was charakterisiert uns wirklich? Nicht jeder hat ein klares Bild was sich hinter unserem Slogan „Students for sustainability in economics and management“. Ein Zusammenschluss von Studenten mit einer gemeinsamen Zielsetzung und dem Fokus auf internationale Kommunikation und Austausch von Studenten. Wir alle teilen ein starkes Interesse an nachhaltigen Wirtschaftskonzepten und möchten
da etwas bewirken, wo man in der modernen Welt wirkliche Veränderungen lostritt.

Es sind die internationalen Treffen wie das „SpringMeeting“, welches dieses Jahr in Lille/Frankreich stattfand, die dieses Netzwerk festigen. Unter dem Motto „EntreMind“ wurden Unternehmenskonzepte diskutiert und Alternativen zu dem bestehenden Standard besprochen. Die Teilnehmer hörten Vorträge von führenden Wirtschaftlern, so erläuterte uns Francois Tasmowski von McCain Foods vielschichtige Nachhaltigkeitsmodelle. Dabei wurden sowohl Produktionsketten des Unternehmens als auch dessen sozialen Verantwortlichkeit offen gelegt. Es wurden im weiteren Verlauf Start-Up Ideen in einem Pitch-Contest vorgestellt und bewertet und aktive NGOs konfrontierten uns mit aktuellen Projekten und Problematiken.

Den Begriff Nachhaltigkeit in einem Umfeld zu diskutieren, in dem die Meinungen, und Erfahrungen
von Studenten aus verschiedensten Länder und Kulturkreisen zusammenfliesen. In Deutschland mag
Nachhaltigkeit mit verstäkter Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Einsparung von Wasser und Energie
oder auch längerfristigen Beschäftigungsmodelle verbunden werden. Wobei es in Ghana nicht der Standard
ist fließend Wasser oder Toilettenpapier zu haben und in Indien das Problem besteht, dass
Plastikverpackungen mit Symbolen und Bildern hinduistischer Heiliger nicht im Müll sondern in Flüsse
und Wälder entsorgt werden da sie diese nicht entsorgen möchten. Somit entstehen durch die verschiedenen
Standards ganz unterschiedliche Problematiken, welche individuelle Lösungen benötigen. Immer mehr
Entwicklungsprojekte mussten die Erfahrung machen, dass sich viele Konzepte nicht einfach auf andere
Länder übertragen lassen.

All diese Brainstormings, Diskussionen und Workshops bleiben lange im Gedächtnis und regen zum
Weiterdenken an, wer einmal daran teilgenommen hat wird versuchen kein Event mehr zu verpassen.
So entsteht zurzeit auch ein immer größer werdendes Alumni Netzwerk, in dem ehemalige oikos
Mitglieder/innen weiterhin in Kontakt bleiben und weiterhin an den Events teilnehmen und diese
auch mit gestalten.

Diese Vielschichtigkeit charakterisiert oikos, der internationale Austausch von aktiven Studenten
mit dem gemeinsamen Ziel etwas Gutes für Umwelt und Gesellschaft zu hinterlassen. So hatten etwa
100 oikees aus über 15 verschiedenen Nationen wieder an dem SpringMeeting teilgenommen und jede/r
einzelne/r gab seinen Beitrag zu diesem Event.

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Representanten von oikos Vellore

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Kennenlerne der örtlichen Kultur

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Workshop mit Bloom, eine NGO welche sich für Transparenz in der Fischerei einsetzt

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Frederik bewertet kritische Ansätze