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Heldentag 2018

  • Der Heldentag von oikos Paderborn e. V. findet dieses Mal das 6. Jahr statt. Das diesjährige Motto ist „Machen statt Meckern“. Alle Interessierten laden wir ganz herzlich ein, teilzunehmen! Die Teilnahme inkl. Verpflegung ist kostenlos. Anmelden kannst du dich im Anmeldeformular. Nach Ablauf der offiziellen Frist (14. Juni) werden wir weiterhin Anmeldungen akzeptieren, bis unsere Kapazitäten voll sind.

    Zum Thema: Wir wissen vom Klimawandel, von Umweltverschmutzung, Artensterben, sozialer Ungleichheit etc. Nichtsdestotrotz leben und wirtschaften wir noch nicht ganz in Bezug zur Lösung dieser Probleme und meckern oftmals lieber über die Umweltsünder, die Politiker usw. Das wollen wir auch gar nicht per se schlecht heißen, denn so manch eine Kritik führt ja schließlich auch zu gewollten Veränderungen. Doch um aktiv etwas zu bewirken, glauben wir, dass Handeln viel wichtiger ist als das Meckern an sich.

    Am Heldentag wollen wir euch in Keynotes und Workshops Möglichkeiten aufzeigen, was ihr selbst tun könnt und wie ihr das Ganze am besten auch noch mit Freude tun könnt. Referenten sind Wissenschaftler und Praktiker, die sich mit Themen rund um Nachhaltigkeit beschäftigen.

    Der Heldentag ist eine Hochschulkonferenz, die das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und die Teilnehmenden einlädt, aktiv mit in den Austausch zu treten. Neben Getränken und Snacks im Tagesverlauf gibt auch ein leckeres regionales Bio-Catering zu Mittag.

    Wir freuen uns auf euch!

  • Erste Keynote (9:30 Uhr)

    Gesellschaftliche Probleme durch unternehmerische Methoden lösen?

    Eva Schmitz

    Gesellschaftliche Probleme sind ihr „Geschäft“… und die Lösung dieser Probleme ihre Mission: Social Startups, Social Enterprises, Sozialunternehmen. Was steckt hinter diesen Unternehmen, die gesellschaftliche Probleme mit unternehmerischen Methoden angehen? Modeerscheinung, Greenwashing oder ein ernstzunehmender Weg für gesellschaftlichen Wandel? In dieser Keynote bietet Eva Schmitz einen Einblick hinter die Kulissen. Was macht diese Unternehmen aus? Wie funktionieren sie? Sind sie wirklich anders als Vereine oder traditionelle Unternehmen? Und: Was kann jeder von uns von Sozialunternehmen lernen?

    Zweite Keynote (13:45 Uhr)

    Gerechtigkeitstheoretische Überlegungen zum Begriff der Nachhaltigkeit

    Sören Middeke

    tba

  • Erste Workshop-Runde (10:15-12:15)

    Smart & fair? Smartphone einmal anders!

    Referentinnen: Ilona Berg & Inga Thorn von NABU

    Das Smartphone ist in unserem Alltag nur noch schwer wegzudenken, doch welche Auswirkungen hat unsere Smartphonenutzung auf die Gesundheit und die Umwelt? In diesem Workshop schauen Ilona Berg und Inga Thorn mit euch hinter die Kulissen der Rohstoffgewinnung und Produktion eines Smartphones sowie auf die Arbeitsbedingungen, die Folgen für die Umwelt vor Ort und die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

    Gemeinsam erarbeitet ihr Möglichkeiten sowohl zur Verminderung der ökologischen und sozialen Folgen als auch für einen „gesünderen“ Smartphonekonsum.



    Konsum – Nachhaltigkeit – Lebensfreude. Dreigespann von Widersprüchen?

    Referentin: Alexandra Feege

    Weltmeere voll Plastik, Ressourcenverbrauch viel zu hoch, Luftverschmutzung, Klimawandel – und jede Panikbotschaft versehen mit dem erhobenen Zeigefinger, der zu Veränderungen mahnt.

    Ein Wirtschaftssystem, das gleichzeitig beständig vermittelt, dass Lebensglück von immer mehr Konsum abhängig ist und Nachhaltigkeit allenfalls Verzicht und Mühsal bedeutet.

    Im Workshop geht es darum, sich von eingefahrenen Denk- und Handelsmustern zu lösen.

    Nachhaltig konsumieren, persönlichen Lebens-(Mehr)wert steigern und ganz automatisch zur Verbesserung der Weltsituation beitragen.

    Let’s just do it!



    Wesentlichkeitsanalyse: Prioritäten setzen und nachhaltig agieren

    Referentin: Anastasia Lebedeva (Koordinator Nachhaltigkeit & Arbeitsschutz global, Weidmüller Gruppe)

    Abfall trennen oder doch weniger Auto fahren? Sich gesellschaftlich engagieren oder der Familie mehr Zeit widmen? Was ist nachhaltiger und wo kann ich wirklich etwas bewegen? Bei Nachhaltigkeit geht es vor allem darum, die richtige  Balance zu finden.

    Ob als Unternehmen, gemeinnützige Organisation oder als Privatperson, man kann nicht in alle Nachhaltigkeitsthemen gleich viel Zeit und Ressourcen investieren, sondern hier gilt es Prioritäten zu setzen.

    Eine etablierte Methode hierzu ist die Wesentlichkeitsanalyse.

    Eine Wesentlichkeitsanalyse ist eine fundierte wissenschaftliche Methodik, die es ermöglicht, die richtigen Schwerpunkte im Themenfeld Nachhaltigkeit zu setzen und eine Balance zwischen den ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen von Nachhaltigkeit zu finden.

    Im Rahmen des Workshops wird Weidmüller seine eigene Erfahrung mit der Wesentlichkeitsanalyse vorstellen und den Teilnehmenden die Methodik dieser Analyseform näher bringen. Die Teilnehmenden werden die Möglichkeit haben, die Methodik der Wesentlichkeitsanalyse hautnah anzuwenden und so interaktiv eigene Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit zu bestimmen.

    Zweite Workshop-Runde (14:15-16:15)

    “Geld ist für die Menschen da”

    Referent: Stefan Möller (GLS Bank)

    In dem Workshop wird Stefan Möller mit den Teilnehmern die folgenden Fragen behandeln:

    Die Verantwortung für Ihr Geld können Sie am Bankschalter abgeben, müssen Sie aber nicht. Wie funktioniert sinnstiftendes Bankgeschäft?

    Welche gesellschaftliche Wirkung können unsere Kunden erzielen und wie können Sie das beeinflussen?



    Solidarische Landwirtschaft Vauß-Hof

    Referent: Dr. Thomas Wassong

    Die konventionelle Landwirtschaft steht vor einem Wendepunkt. Das bisherige Konzept “größer, mehr, billiger” steht kurz vor dem Scheitern.

    Es sind Alternativen gefragt. Eine dieser Alternativen ist die Solidarische Landwirtschaft. In diesem Workshop werden wir uns damit auseinandersetzen, was das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft bedeutet und welche verschiedenen Varianten man finden kann. Anhand der konkreten SoLawi Vaußhof, die seit Januar 2016 existiert und über 80 Personen versorgt, wird auch thematisiert, welche konkreten Änderungen im Alltag der Mitglieder einer SoLawi notwendig sind.



    Quergedacht – Berufseinstieg und Miteinander

    Referentin: Nora Liebetreu (Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V., djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband NRW e.V.)

    Wie finde ich einen Job, wenn es scheinbar keinen gibt? Dazu wird Nora Liebetreu euch einen Einblick von ihrem eigenen Übergang ins Berufsleben geben: Vom sozial- und politikwissenschaftlichen Studium über ihre selbstständige Tätigkeit im Veranstaltungsmanagement bis hin zur ihrer aktuellen Tätigkeit in zwei NGO’s. Daneben wird sie Euch Einblicke in das Patenschaftsprojekt B’shayno.Willkommen. der djoNRW e.V. in Kooperation mit dem Assyrischen Jugendverband Mitteleuropa e.V. geben, das sie leitet. Dieses richtet sich an Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung, findet in ganz NRW statt und hat seinen Hauptprojektstandort in Paderborn. Bei ihrem Workshop stehen die Fragen im Mittelpunkt: Wie kann man eine Patenschaft so gestalten, dass sie nicht zu einer einseitigen Abhängigkeit wird? Wie können die Kompetenzen von jungen Geflüchteten in Projekten genutzt werden? Wie kann Inklusion gemeistert werden?  Im interaktiven Teil könnt ihr euch selbst zu diesen Fragestellungen mit beteiligen.

  • Wir freuen uns das du am diesjährigen Heldentag teilnehmen möchtest!

    Bitte klicke auf den folgenden Link um dich verbindlich für den Heldentag 2018 am 22. Juni anzumelden.

    Anmeldeformular

    Die offizielle Anmeldefrist endete am 14 Juni 2018. Da wir noch ein paar Plätze frei haben, ist es jedoch weiterhin möglich sich anzumelden.

    Wir freuen uns auf dich!

  • Anreise

    Zur Universität Paderborn gelangt man, indem man vom Hauptbahnhof Paderborn aus mit den Bus-Linien 4 (Richtung Dahl), 9 (Richtung Kaukenberg) oder der Uni-Linie bis zur Haltestelle Uni/Südring beziehungsweise alternativ mit der Linie 68 bis zur Haltestelle Uni/Schöne Aussicht fährt.

    Wegbeschreibung

  • Wir bedanken uns recht herzlich bei der Universität Paderborn, für die großzügige Unterstützung:



    Sowie bei unseren Referenten und Keynote-Speakern: