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Podiumsdiskussion zur Rolle Hochschulen

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Wissenschaf(f)t Nachhaltigkeit – 22.11.12

Ob und wie Wissen tatsächlich „Nachhaltigkeit“ schaffen kann, darüber debattierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Rahmen der von oikos Reutlingen organisierten Podiumsdiskussion „Wissenschaf(f)t Nachhaltigkeit”.

Dabei kamen die verschiedenen Teilnehmer zu unterschiedlichsten Schlüssen, der Aufruf zu mehr Engagement war aber allen gemein.Unter Moderation von Jenny Jost (SWR, Radio Tübingen) beleuchteten Dr. Chantal Ruppert-Winkel (Universität Freiburg, Mitglied der Experten- gruppe “Wissenschaft für Nachhaltigkeit“), Prof. Gruhler (Vize-Präsident der Hochschule Reutlingen), Daniel Renkonen (MdL, Vorsitzender des Arbeitskreis “Umwelt und Energie” der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Dipl.-Ing. Helmut Lepple (Abteilungsleiter Facility Management Robert Bosch GmbH Reutlingen) und  Benedikt Lemke (AStA-Beauftragter für Umwelt und Energie, Vorstand von oikos Reutlingen) drei wesentliche Fragestellungen:Nachhaltigkeit
was kann das eigentlich heißen jenseits von Umweltschutz und Bioprodukten?Forschung und Lehre
sollte das Thema an der Hochschule Reutlingen eine Rolle spielen? Und wenn ja, in welcher Form?Maßnahmen
welche sind denkbar und was könnte sich insbesondere an unserer Hochschule diesbezüglich verändern?

In einem zweistündigen regen Austausch wurden darauf noch nicht die endgültigen Antworten gefunden, aber doch viele wegweisende Ansätze genannt.

Etwa die Gewährleistung des kontinuierlichen Austauschs zwischen Bildungsstätten und Industrie. Nur durch diesen sei sichergestellt, dass ein Maximum an Beteiligten einbezogen würde in den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit.

Einerseits solle die Forschung, also Hochschulen und Universitäten, Nachhaltigkeitsproblematiken erkennen, sowie nachhaltige Konzepte erarbeiten und transferieren. Wie beispielsweise durch die Einrichtung eines neuen Forschungszentrums für erneuerbare Energien und  Energieeffizienz an der Hochschule Reutlingen.

flyerausschnitte_oikos_website_podiumAuf der anderen Seite müsse Nachhaltigkeit in der Praxis ebenso als unabdingbar angesehen werden, indem die Forschungsergebnisse Eingang finden in den Betriebsalltag. Zudem hervorgehoben wurde die Wichtigkeit des interdisziplinären Zusammenarbeitens unterschiedlicher Fakultäten, sowie unter- schiedlicher Branchen.

Zum Ende der Diskussion waren sich alle Experten einig: Egal welchen Bereich man betrachtet, Nachhaltigkeit müsse vor allem auch Spaß machen!